WLM-Demonstration in Meiningen

 

Am Samstag Nachmittag, den 26.11.2016, fand in Meiningen eine gemeinsame Demonstration von WLM und Thügida statt. Nach Polizeiangaben umfasste der Demonstrationszug 65 Teilnehmer und die Gegenveranstaltung 120. Nach eigenen Zählungen von WLM wuchs die Teilnehmerzahl auf 80 an und die tatsächliche Teilnehmeranzahl der Gegenveranstaltung, ist ebenfalls bei ca. 80 anzusetzen. Von Herr Töpfer war zu vernehmen, das er 300 Leute auf seiner Seite gezählt hätte. Wir können nur vermuten, das Herr Töpfer entweder nicht gut in Mathematik war, oder einfach nur zu gerne Hollywood Filme genießt.

Die komplette Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle, auch wenn die Gegendemonstranten lautstark ihren Protest zum Ausdruck brachten. Ohne Rücksicht auf die bei ihnen stehenden Kinder und auch Hunde. Man konnte Kinder und auch Erwachsene sehen, die sich die Ohren zuhalten mußten, weil genau neben ihnen sehr laute Trillerpfeifen benutzt wurden. Ob sowas wirklich sein muss, sollte sich jeder selbst fragen. Auch kam zum Ende der Veranstaltung hin, sehr laute Rockmusik von dem kleinen Platz, auf dem sich die Gegendemonstranten versammelt hatten, natürlich um die Abschlussreden der Demonstration zu stören, was aber zu keinem Zeitpunkt gelang, dank des Dezibelmonsters von Thügida.

Unter den Gegendemonstranten, müssen sich auch Mitarbeiter des Meininger Stadttheaters befunden haben, denn das Theater selbst rief dazu auf, sich an der Gegenveranstaltung zu beteiligen. Wir hoffen natürlich das die Mitarbeiter dort, auch die freie Wahl hatten dies zu tun oder auch nicht zu tun. Sehr belustigend war der sehr kleine gesonderte Antifablock, der sich vor dem alten Meininger Kino – einige Meter vom restlichen Gegenveranstaltungspulk entfernt, positioniert hatte und sich nur aus ca. 5 eher Minderjährigen zusammensetzte, die sich mutig hinter einem großen Transparent versteckten.

Der Demonstrationsablauf konnte mit einer gut gewählten Route durch Meiningen und hochkarätigen Rednern und Rednerinnen aufwarten. Besonders zu erwähnen ist die Aktion: „ Ein Volk hilft sich selbst“, in dessen Rahmen auch durch WLM-Mitglieder Süßigkeiten und kleine Geschenke, die allesamt aus Spenden stammen und an Familien mit Kindern überreicht wurden.

Die Veranstaltung war somit ein voller Erfolg, die gesteckten Ziele wurden erreicht, und das trotz der kurzen Vorbereitungsphase und des kalten Herbstwetters. Besonderer Dank gebührt den Meiningern die sich an dieser Demonstration beteiligt haben. Denn Gesicht zeigen ist wichtig und mutig, etwas das den angeblichen Antifaschisten stets gefehlt hat.

Auch bleibt es schleierhaft, was die Antifa zwischen den Leuten vom Bündnis für Demokratie und Toleranz, dem stellvertretenden Bürgermeister und einem ehemaligen Pfarrer, zu suchen hat. Denn für diese Werte, steht die vom Verfassungsschutz beobachtete Antifa nun mal nicht, sie ist seit Jahren für ihre Intoleranz, Gewalttätigkeit, Denunziantentum und Rassismus bekannt. Ein entweder schlecht gewählter Verbündeter, oder ein doch sehr passender.

 

 

- Kurze Zusammenfassung -

Gegendemonstration:

– 80 angekarrte Rentner und Kinder zwischen Trillerpfeifen

– mit Musikprogramm, Kaffee, Kuchen und Tee gelockt

– Teilnehmer waren überwiegend NICHT aus Meiningen

– gefördert durch Geldmittel von Stadt und Staat

 

WLM-Demonstration:

– kaum Vorbereitungszeit, kaum Werbemittel, keine förderung durch Geldmittel o.ä.

– 80 Teilnehmer, welche aus Eigeninitiative erschienen sind

– in der überwiegenden Mehrzahl handelte es sich bei unseren Teilnehmern um waschechte Meininger Bürger

– über 30 Kindern und Familien (selbstverständlich auch aussenstehenden) wurden zu deren Überraschung spontan kostenlose Geschenkpakete (Spenden) mit Nahrungsmitteln und Spielzeug überreicht